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Empfehlenswerte Bildungsblogs, Seiten und mehr 2019

Der Bildungsmarkt ist voll von Blogs, Newslettern und Twitteraccounts. Gar nicht so leicht den Überblick zu behalten oder gar herauszufiltern, was momentan rund um digitale Medien interessant ist, welche Studie neu und lesenswert, welche politischen Ideen kritisiert werden und welche didaktischen und methodischen Trends aktuell kursieren.

Tools zum Filtern werden immer wichtiger

Selbstverständlich helfen mittlerweile Tools dabei, Inhalte zu filtern und zu sortieren. Bereits als lesenswert Empfundenes kann so einfach zusammengestellt werden bzw. beim kuratieren (zb. über RSS Leser wie Feedly) unterstützen. Das Führen von Hashtaglisten filtert ebenso Inhalte vor. Pinnwände, wie Padlet, schaffen Übersicht.

Die Art der Seiten, auf denen sich die Inhalte verbergen, ist variantenreicher geworden. Manchmal sind es Blogs. Manchmal Suchportale oder einfach Methodenkoffer. Viele Angebote gehen mittlerweile ineinander über.

Die großen Player und die Spezifischen Seiten

Seit Langem gibt es auch die “großen Player” in der Bildung, an deren Newsletter man kaum vorbeikommt. Sie informieren über aktuelle Veranstaltungen, Calls oder allgemeine Neuigkeiten. Hier zu nennen sind die Seiten und Portale, die bereits lange auf dem Bildungsmarkt agieren, wie der deutsche Bildungsserver, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de), eTeaching.org, Checkpoint Elearning und viele andere.

Zu Ihnen gesellen sich aber ohne weiteres interessante, sich stärker spezifizierende Seiten. Zum Beispiel speziell auf digitale Bildung ausgerichtet, wie das Netzwerk digitale Bildung. Seiten die sich mit OER (Open Educational Resources) beschäftigen sind aktuell auch stark im Kommen, wie beispielsweise OERinfo oder OERhörnchen.

Die Anzahl steigt

Hinzukommen zahlreiche Seiten, Blogs und Twitteraccounts von Verlagen, Ministerien, Hochschulen, Netzwerken und Vereinen. Die Anzahl steigt stetig. Das ist natürlich für die Bildung im Allgemeinen als positiv anzusehen, da der Themenbereich auf diese Weise viel Aufmerksamkeit bekommt. Für den Einzelnen bleibt die Fülle an Möglichkeiten aber oft ein Fragezeichen: was möchte ich mir ansehen, was interessiert mich und wo finde ich es (mal abgesehen von weiteren Fragestellungen: ist die Seite qualitativ hochwertig, gut recherchiert, Quellen angegeben etc.).

Unsere aktuellen Empfehlungen

Wir haben dieses Jahr auch bereits ein paar „Lieblingsseiten“ bzw. im Netz aktive Bildungsakteure gefunden. Die wollen wir euch hier empfehlen:

  • Die Bildungspunks, die in unterschiedlichen Formaten über Lehren, Lernen und das Leben schreiben, twittern oder brunchen (s. Veranstaltungen).
  • Das eBildungslabor von Nele Hirsch, hier bekommt man viele Ideen zur Nutzung von Tools im Bildungsbereich. Sie bietet neben ihrem Blog auch einen Newsletter und einen Twitteraccount an.
  • Wem sollte man noch auf Twitter folgen? @anjalorenz, @sandra_schoen oder @shofhues. Und natürlich vielen vielen Anderen, die sich gar nicht alle auflisten lassen 🙂

Wie steht es eigentlich um die MOOCs? Von Einhörnern.

MOOCs sind 2019 hoch im Kurs – folgt man den Zahlen aus 2018.

Forbes hat 2018 eine Liste von Next-Billion-Dollar-Startups zusammengestellt. Diese werden auch gerne Einhörner genannt. Coursera, ein MOOC Anbieter, gehört dazu. Die Zahl der MOOC Anmeldungen waren laut Dawhal Shah (by the Numbers) insgesamt 2018 beeindruckend hoch. Im siebten Jahr der MOOC Bewegung steigt die Nutzeranzahl auf 101 Million. Mooc movement nennt es Shah.

Coursera ist 2018 unverändert der weltweit größte Anbieter mit “3,100 active courses“. Der Umsatz von Coursera 2018 wird auf 140 Millionen US-Dollar geschätzt. Dazu setzt Coursera auf drei verschiedene Einnahmequellen. Direkt für Verbraucher, Schulungen für Unternehmen und Online-Abschlüsse. Zudem hat Coursera Geburtstag:

Seven years ago, we couldn’t have imagined where we’d be today: connecting 40 million learners around the globe with the world’s greatest thinkers, educators, and institutions.

https://blog.coursera.org/coursera-7th-year-anniversary/

Nicht nur Coursera steht hoch im Kurs. Forbes zufolge wuchs der weltweite Umsatz des Unternehmens Udacity im Jahr 2018 um 25%. Udacity erreichte die Milliarden-Bewertungsmarke bereits 2015. Und das mit einer Finanzierungsrunde von 105 Millionen US-Dollar (s. Forbes Artikel). Interessanter Fact zu Udacity: Audi-Mitarbeiter werden darüber seit Herbst 2017 für die Zukunftsfelder Autonomes Fahren, Machine Learning und Big Data geschult. Nachzulesen im Audi-Blog.

Neben Coursera und Udacity gibt es auch weitere wachsende Anbieter. Es lohnt sich auch diese in Betracht zu ziehen. Beispielsweise verfügtEdX über einen Katalog von 2.200 Kursen, und FutureLearn nähert sich der 1.000-Kursmarke.

Die größten MOOC Anbieter – Nutzerzahlen.

Folgende Zahlen sind im Original nachzulesen bei Dawhal Shah, “by the numbers”. Nach Nutzerzahlen sind die größten MOOC Anbieter:

  1. Coursera – 37 million
  2. EdX – 18 million
  3. XuetangX – 14 million (Chinesische Plattform, gegründet 2013)
  4. Udacity – 10 million
  5. FutureLearn – 8.7 million

2019 mehr MOOCs.

Der MOOC Markt lebt auch 2019 weiter auf. Er wird sogar größer und dadurch interessanter. Das bedeutet, die Angebote im noch nicht erschöpften MOOC Markt werden mehr. Ob diese qualitativ hochwertig sind, muss natürlich weiterhin immer einzeln geprüft werden. Wichtige Fragen bleiben also offen:

  • Wie wähle ich aus diesem schier unübersichtlichem Angebot, das aus, was ich benötige?
  • Wie bleibe ich am Ball? (Stichwort: Selbstlernkompetenzen)
  • Woran erkenn ich “seriöse” Angebote?
  • Wie lerne ich mit anderen?

Tipp:

Die EMOOCs-Konferenz (https://emoocs2019.eu/) findet vom 20. bis 22. Mai 2019 in Neapel, Italien, statt. In den Bereichen Research, Experience, Policy, Business und Workshops.

Quelle:

Ein neues Format für den Bereich Learning und Development – Die L&Dpro. Lohnt es sich?

Expofestival für Professionals im Bereich Learning und Development. Der erste Eindruck.

Zum ersten Mal fand am 09.05.2019 die L&Dpro (https://www.lnd-pro.de) in München statt. Angekündigt als Expofestival für Professionals im Bereich Learning und Development zog es die Fachwelt ins MVG Museum.

Auf der Suche nach passgenauen Möglichkeiten zur Verzahnung von Online- und Offlineelementen im betrieblichen und ehrenamtlichen Kontext waren wir also mit von der Partie. Bis es aber soweit war, gab es im Vorfeld eine erste Hürde zu nehmen. Bei der Anmeldung gab’s nämlich nicht umgehend eine direkte Zulassung zur L&Dpro, sondern zunächst ein Telefoninterview mit dem Veranstalter, der einen angemessenen Fachbesuchernachweis einforderte. Nicht zugelassen wurden L&D-Anbieter sowie selbstständige Trainer und Coaches. Damit wollte man wahrscheinlich wirklich sicher gehen, dass keine nebenbei Akquise von potentiellen Kunden aus dem Learning und Development Bereich stattfindet. Eine interessante Strategie…

Was war geboten?

Zunächst einmal kann man sagen, dass wir eine klassische Messe vorgefunden haben, mit allem, was dazu gehört: Messestände, Keynotes, diverse Vorträge. Mit dabei waren sowohl die großen Player (von Contentproduzenten bis hin zu Full-Service-Anbietern) als auch kleinere, äußerst interessante Anbieter digitaler Formate. Planspiel, Videoproduktion, Webinare. Die ganze Bandbreite, man konnte Parallelen zur Learntec ziehen, nur in klein.

Es gab Vorträge zu Herausforderungen in der Personalentwicklung, Best Practice Beispiele von großen Unternehmen, aber auch Anregungen zur Auseinandersetzung mit weniger prominenten Themen. In einem Live-Training wurde z. B. gemeinsam jongliert (ja, die Teilnehmer bekamen Bälle! 🙂 ) und die Neuroplastizität der Synapsen mit Unternehmensstategien zusammengebracht. Eine tolle Selbsterfahrung, zumal sie vom Referenten fundiert begründet werden konnte!

Ein anderer Vortrag beschäftigte sich mit der Frage, wie man Webinare richtig rockt. Dabei wurden die Rollen der Beteiligten gedeutet (z. B. der Trainer ist der Star des Webinars) und zentrale Faktoren herausgearbeitet, die gute Webinare ausmachen und die losgelöst vom Inhalt funktionieren. Nicht wahnsinnig viel Neues, aber dafür entsprechend auf den Punkt gebracht. Und das ist ja auch mal nicht schlecht.

Eine echte Bereicherung war die Beteiligung der Corporate Learning Community. In einem angegliederten BarCamp wurden Sessions wie „Twitter als Lernbooster“ (Karl Heinz Pape) angeboten. Insbesondere zwei Chancen fürs Lernen, wurden dabei diskutiert:

  • Ich kann das konsumieren, was andere zu mir durchlassen. Karl Heinz Pape: „Ich lese keine Fachzeitschriften mehr. 250 ‚Redakteure’ (= ausgewählte Personen, denen ich folge) suchen für mich aus, was wichtig ist. Und das erscheint in meinem Newsfeed“. Filterbubble hin oder her – da ist definitiv was dran.
  • Ich nutze Tweets als Notizen für das, was mir wichtig ist und was ich mir merken will (mit dem Mehrwert, dass eine Community darauf reagiert). Karl Heinz Pape: „Wir haben das Glück, dass es andere Menschen gibt, die wo anders stehen und die daher andere Perspektiven haben“.

Ein Fazit?

Endlich mal eine Veranstaltung im süddeutschen Raum! Ich finde, da könnte es ruhig mehr davon geben. Und inhaltlich? Die L&Dpro war in jedem Fall einen Besuch wert. Obwohl die Veranstaltung nicht besonders groß war, konnten wir gut den ganzen Tag dort verbringen. In diesem Sinne: klein aber fein. Es hat sich absolut gelohnt!

Zweites Meetup #WasMitBildung

Das zweite Meetup – Eindrücke und wie gehts eigentlich weiter?

Unser Kick-Off war bereits länger vorbei und wir hatten am 30.04.2019 unser zweites Meetup. Was kann man sagen? Nun, wir sind beeindruckt – von den vielen Ideen und Anregungen rund um das Thema Bildung. Von den Menschen, die sich mit Bildung beschäftigen. Die Teilnehmer brennen für das Thema Bildung in allen Facetten. Unser Ziel ist für dieses zweite Meetup auf jeden Fall erreicht. Wir wollten uns vernetzen mit Gleichgesinnten, die auf einen unkomplizierten und offenen Austausch Lust haben.

Was haben wir gemacht?

Der Abend ging los um 18:30h. Wir hatten uns eine Location am Ostbahnhof ausgesucht, im Werksviertel Mitte. Die Teilnehmerzahl hatten wir etwas begrenzt, war es doch das zweite Meetup. Die Einschätzung der Teilnehmendenzahl fällt trotz Anmeldeliste noch etwas schwer…mal kommen ja mehr, mal weniger zu Meetups. In diesem zweiten Meetup wollten wir einen Stammtischcharakter behalten, damit es sich einfacher “netzwerken” lässt.

Nach einer Vorstellungsrunde ging es inhaltlich los. Uns – also das Orga-Team – interessierte, welche Themen, Konzepte, Methoden & Ideen die Bildung von heute ausmacht, was die Teilnehmenden unter Lernen und Lehren verstehen und vieles mehr. Festzuhalten bleibt: Es war sehr vielfältig!

Impressionen

Die Location: Zum Riederstein im Werksviertel.

Wie geht es weiter? Nächste Veranstaltungen.

Weiter geht es im Mai. Dazu findet sich auf der Meetup Seite auch bald wieder eine Anmeldemöglichkeit zur nächsten Veranstaltung. Zu finden unter dem Meetup #WasMitBildung.

Zudem werden wir auch im Blog die Veranstaltungen festhalten. Wir freuen uns, kommt vorbei!

Good to Know: Aus der Community für die Community

Anerkennung von Aktivitäten und Kompetenzen rund um digitales Lehren und Lernen.

Braucht es die Anerkennung von Engagement zu Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens? Ja, es braucht sie! Eigentlich haben wir schon viel zu lange gewartet.

Wir haben alle bereits Vieles im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens konzeptioniert, überlegt, durchdacht, verworfen und realisert. Vieles davon ist nicht sichtbar als formelle Bescheinigung. Beim digitalen Lehren und Lernen findet Weiterbildung oft informell statt, denn alleine das Konzipieren neuer Workshops, Seminaren oder Maßnahmen bedeutet oftmals sich zunächst weiterzubilden. Formal nachweisbar ist das meist nicht. Wie schafft man also eine Win-win-win-Situation? Mit dem HFDcert! Zu finden unter https://hfdcert.de. :

Das HFDcert bringt alle zusammen, die im Bereich digitaler Lehre aktiv sind und etwas bewegen.

https://hfdcert.de

Damit ist es möglich, alle Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens durch die Community rund um die digitale Lehre anerkennen zu lassen und in einem Online-Portfolio zu dokumentieren.

Wer ist die Zielgruppe?

Nun die Zielgruppe ist recht breit- und doch nicht. Das für wen, bzw. wer darf mitmachen wird von den Verantwortlichen unter den FAQs unserer Meinung nach gut beantwortet:

Das HFDcert ist gleichermaßen Platz für digitale Pioniere und neu Interessierte.  Lehrende, Mitarbeiter/innen von Medien- und Didaktikzentren, Studierende – alle, die sich mit digitaler Lehre auseinandersetzen und aktiv sind, können hier ihr Engagement sichtbar machen.

https://hfdcert.de/faq

Wie geht das mit dem Zertifikat?

Recht einfach: Aktivitäten einreichen, ePoints sammeln und alle Aktivitäten und Kompetenzen auf einen Blick im Online-Portfolio zusammenstellen. Es gibt sogar ein Leader Board, um einen aktuellen Eindruck zu den “Spitzenreiter/innen der Stunde” zu erhalten: Wer hat die meisten ePoints gesammelt, wer führt die HFDcert-Rangliste an?

Wir freuen uns über diese Möglichkeit und möchten ein großes Danke an alle Beteiligten der HFD Community aussprechen.

Sandra startet übrigens gleich mit in die Beta Phase und ihr Profil findet sich natürlich immer noch unter den Profilen auf HFDcert.

Was haltet ihr davon? Lasst es uns wissen und kommentiert gerne.

Erfolgreicher Kick-Off von #WasMitBildung

München, Donnerstag 18.03.2019. Von Mitarbeitern bei großen Bildungs-Anbietern, Freelancern, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Personen aus der (Bildungs-)Forschung bis hin zu Angestellten von Behörden – aus ganz unterschiedlichen Bereichen kamen die Teilnehmer zum Kick-Off von #WasMitBildung ins Münchner Werksviertel in das Café Guatemuc (ECKhaus | Atelierstraße 1, 81671 München). Pädagogen freie Trainer, ITler. Interessante Leute aus spannenden Arbeitsfeldern nutzten den Abend zum Netzwerken. In offener Stammtischatmosphäre entstanden bald die ersten Gespräche.

Dekoration im Guatemuc
(Bild: Sandra N.)

Nach anfänglichem „fachlichen Beschnuppern“ („…und was machst du so?“) wurden inhaltliche Themen diskutiert, wie z. B. die Halbwertszeit von portionierten Learningnuggets, Erstellung von E-learning Inhalten oder warum verschiedene Lernphilosophien gleichberechtigt sein können und nicht als gegensätzlich betrachtet werden sollten.

Jede/r hatte die Möglichkeit, eigene Positionen oder Fragestellungen mit einzubringen und über das zu sprechen, was ihn oder sie gerade beschäftigt. Und diese Chance wurde mehr als genutzt!

Wie geht es weiter?

Digital: Die Konkretisierung der Themen geht weiter. Wir haben ein gemeinsames Padlet eingerichtet, auf dem die beiden Bereiche „ich biete“ und „ich suche“ zur Verfügung stehen. Alle sind herzlich eingeladen, ihre Ideen, Wünsche, Anregungen dort festzuhalten. Zu finden ist es unter folgendem Link (Passwort: „Bildung“). Wir sind schon sehr gespannt auf die Beiträge!

Analog: Da das Format gut ankam, wollen wir es nochmal nutzen. Auch, da wir bei so vielen interessanten Gesprächen, kaum die Wünsche aufnehmen konnten. Wir treffen uns deshalb noch ein paar Mal in diesem “Stammtisch”- Setting, um uns besser kennen zu lernen und daraufhin die Themen zu identifizieren, die uns bewegen. Möglich wären später beispielweise (Kurz-)Vorträge, Best-Practice Sharing, Diskussionsrunden, etc. Wir werden sehen! Das nächste Meetup steht unter den Veranstaltungen.

Ein erstes Fazit?

Inhaltlich haben wir nicht zu stark durchgeplant. Nach einer kurzen Begrüßung mit offiziellem Startschuss war es uns ein Anliegen, die Dynamik selbst entstehen zu lassen. Damit sind wir sehr zufrieden. Angekündigt haben wir das Meetup von 18.30 bis 19.30 Uhr. Die letzten verabschiedeten sich gegen 23.00 Uhr!

Aus unserer Sicht ein voller Erfolg, denn es gab bereits eine Menge Themen zu diskutieren. Künftig wird unsere Zeitplanung vermutlich von vornherein länger. In diesem Sinne: stay tuned! Das nächste Meetup kommt bald 😉

Wir von #WasMitBildung bedanken uns bei allen, die dabei waren!

Methode Lego spielen – Der Dino setzt auf das Kind im Erwachsenen.

Eine Selbsterfahrung mit Lego® Serious Play®

Ein anderes Meetup in München, Mittwoch 27.02.2019. Den Legokonzern gedanklich mit Innovation in Verbindung zu bringen, funktioniert genauso gut, wie mit der Deutschen Bahn. Ein Dinosaurier unter den Spielwarenherstellern. Beständigkeit in Reinform. Gefühlt gibt es Lego seit der Steinzeit und seit dem hat sich auch nichts geändert. Letztendlich geht es immer wieder ums Gleiche: Spielsteine in allen Farben und Formen, die in jeder denkbaren Variante verbaut werden können. So kann man sich täuschen.

Wohl jeder, der an diesem Abend am LEGO® SERIOUS PLAY® Munich teilnahm, hatte irgendeine Kindheitserfahrung im biografischen Gepäck. Mit einem kleinen Starterpaket ausgestattet, ging es dann auch schon an die ersten Aufgaben. Lego ® Serious Play ® ist ein moderierter Prozess, bei dem mit den Händen gedacht wird. Dabei wird auf die Spielsteine als bekanntes Werkzeug gesetzt. So werden mehrere aufeinander aufbauende Herausforderungen kreativ umgesetzt. Dies funktioniert erstaunlich gut, um Fragestellungen aus dem Business-Kontext zu bearbeiten.

„The LEGO® SERIOUS PLAY® methodology is an innovative process designed to enhance innovation and business performance. Based on research which shows that this kind of hands-on, minds-on learning produces a deeper, more meaningful understanding of the world and its possibilities, the LEGO® SERIOUS PLAY® methodology deepens the reflection process and supports an effective dialogue – for everyone in the organization.
The LEGO® SERIOUS PLAY® methodology is an innovative, experimental process designed to enhance innovation and business performance.“

Lego, 2019, https://www.lego.com/en-us/seriousplay

Ein Meetup in München Ende Februar 2019

Die Dramaturgie des Meetups LEGO® SERIOUS PLAY® Munich war Didaktik par excellence. Von ersten einfachen bebilderten Nachbau-Übungen bis hin zum eigenständig kreativen Bauen. So stieg die Komplexität und damit der Anspruch an die Teilnehmer kontinuierlich an. Der pädagogische Mehrwert lässt sich ganz einfach resümieren. Die Methode erschließt sich in der Retrospektive. Sie entfaltet ihre Wirkkraft schrittweise. Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand. Es ist relativ unkompliziert und kann überall durchgeführt werden, ohne besondere Anforderungen an die Örtlichkeit. Jeder Teilnehmer ist aktiv mit eingebunden. Wichtig ist allerdings, dass eine kompetente Anleitung den Prozess moderiert. Denn es sind nicht nur methodisch-didaktische Kompetenzen erforderlich, sondern auch ein Händchen für die Gruppendynamik.

Die Offenheit der Teilnehmer scheint eine wesentliche Grundvoraussetzung. Es braucht die Bereitschaft, sich drauf einzulassen. So kann auch ein grauer Stein einen Elefanten darstellen. Mit ein bisschen Fantasie gelingt das aber ganz gut und macht Spaß. Und ganz nebenbei können auf diese Art wirklich komplexe Themen bearbeitet werden. Egal ob im Team oder alleine.

Fazit: coole Sache. Unbedingt das Meetup LEGO® SERIOUS PLAY® Munich ausprobieren, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt!

#WasMitBildung goes Meetup

München, Donnertag, 21.02.2019 – Wir sitzen zusammen und überlegen. Bald soll’s losgehen, mit unserem Meetup #WasMitBildung. Nein, eigentlich geht’s schon los. Es läuft schon seit einiger Zeit, um genau zu sein. Die Vorarbeit ist getan, wir haben eine Homepage, ein Logo und viel, viel Motivation im Gepäck. Und jetzt wird’s wirklich konkret.

Wir sitzen da – ganz ‚oldschool‘ mit Stift und Papier, mit Materialien und Laptop, mit Smartphones und Cocktails. Achja und Nachos mit diversen Dips. Es ist mittlerweile dreiviertel Neun und wir brainstormen seit Stunden. Nicht, weil wir die zündende Idee noch nicht gefunden haben, sondern weil da so viele Ideen sind. Die Stimmung ist besonders. Wir gründen ein Meetup – nicht, weil’s zum Thema Bildung noch keine Meetups gibt, sondern, weil wir eine neue Sache planen, die sich in kein bestehendes Format integrieren lässt. Wir wollen mit Gleichgesinnten in Kontakt kommen, uns vernetzen, zu aktuellen Themen austauschen. Suchen und Finden. Die guten alten weak ties pflegen und neue schaffen. Klingt zunächst unspektakulär, ist aber genau das Gegenteil: wir sind echte Macherinnen.

Ok, digitale Themen interessieren uns besonders und natürlich alles #WasMitBildung zu tun hat. Welche Tools wollen wir also einsetzen? Wie viel Steuerung ist sinnvoll? Wir testen On The Same Page, ein browserbasiertes Programm zur Gestaltung von leeren Canvas. Gedanken strukturieren kann so einfach sein. Die Idee überzeugt uns (daher halte ich’s hier fest für Euch: onthesamepage.online), aber fürs erste Meetup zu #WasMitBildung suchen wir was anderes. Wir nehmen dann also ein Edupad, das wir als gemeinsames Schwarzes Brett bei unserem ersten Treffen nutzen wollen. Jeder kann’s sehen uns sich aktiv beteiligen. Genau das wollen wir! Aber ich will nicht gleich zu viel verraten…

In diesem Sinne – in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – schaut vorbei, wir freuen uns riesig auf Euch. Und wir glauben, es wird was… 🙂